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Bauchdeckenstraffung

Die Bauchdeckenstraffung ist ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff, der erschlaffte Bauchhaut und gelockerte Bauchmuskeln strafft und so für einen flacheren, festeren Bauch sorgt. Sie wird vor allem eingesetzt, um Veränderungen zu korrigieren, die nach einer Geburt oder einer Gewichtsabnahme entstanden sind. Mit diesem individuell geplanten Eingriff wird ein strafferes Bauchprofil erreicht.Die Bauchdeckenstraffung ist ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff, der erschlaffte Bauchhaut und gelockerte Bauchmuskeln strafft und so für einen flacheren, festeren Bauch sorgt. Sie wird vor allem eingesetzt, um Veränderungen zu korrigieren, die nach einer Geburt oder einer Gewichtsabnahme entstanden sind. Mit diesem individuell geplanten Eingriff wird ein strafferes Bauchprofil erreicht.

Was ist eine Bauchdeckenstraffung?

Die Bauchdeckenstraffung wird medizinisch als “Abdominoplastik” bezeichnet und ist ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssige Haut und überschüssiges Fettgewebe im Bauchbereich entfernt und gelockerte Muskeln gestrafft werden. Erschlaffung und Dehnungsstreifen der Bauchhaut, die meist durch eine Geburt, eine starke Gewichtsabnahme oder das Altern entstehen, werden mit diesem Eingriff beseitigt. Ziel ist ein flacherer, festerer und ästhetisch ansprechender Bauch.

Warum wird eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt?

Die im Laufe der Zeit entstehende Hauterschlaffung im Bauchbereich, das Auseinanderweichen der Bauchmuskeln (Rektusdiastase) und Fettansammlungen können sowohl ästhetisch als auch funktionell zu Beschwerden führen. Vor allem Faktoren wie eine Schwangerschaft, schnelle Gewichtszunahme und -abnahme sowie der Alterungsprozess beeinträchtigen die strukturelle Stabilität der Bauchregion. Die Bauchdeckenstraffung wird durchgeführt, um diese Probleme zu beheben und ein strafferes Bauchprofil zu erreichen. Der Eingriff wirkt sich nicht nur auf das Aussehen aus, sondern auch positiv auf das Selbstvertrauen und die Lebensqualität. Die wichtigsten Gründe für den Eingriff sind:

  • Erschlaffte Bauchhaut, die ihre Elastizität verloren hat, zu entfernen
  • Nach der Geburt auseinandergewichene Bauchmuskeln zu vereinigen und den Innendruck neu zu regulieren
  • Das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen am Bauch zu verringern (besonders im Unterbauch)
  • Die Taille neu zu formen und so einen proportionierteren Körper zu erreichen
  • Die Bauchform zu korrigieren, die sich trotz Diät und Sport nicht straffen lässt
OPERATIONSDAUER

2-5 Stunden

HEILUNGSDAUER

5-7 Tage

AUFENTHALT

8 Tage

Welche Arten der Bauchdeckenstraffung gibt es?

Die Bauchdeckenstraffung kann je nach Ausmaß der Hauterschlaffung, der Muskellockerung und der Fettansammlung im Bauchbereich mit unterschiedlichen Techniken durchgeführt werden. Der Chirurg wählt die für den jeweiligen Bedarf am besten geeignete Methode. So lassen sich sowohl ein ästhetisches Erscheinungsbild als auch eine funktionelle Verbesserung erreichen.

Überschüssige Haut und überschüssiges Fett im Unter- und Oberbauch werden entfernt. Der Bauchnabel wird neu positioniert und die auseinandergewichenen Bauchmuskeln werden gestrafft. Dies ist die häufigste Variante.

Geeignet für Personen, deren Erschlaffung sich auf den Bereich unterhalb des Nabels beschränkt. Die überschüssige Haut wird entfernt, ohne den Nabel zu versetzen. Eine Rekonstruktion der Muskulatur ist meist nicht erforderlich. Der Heilungsverlauf ist kürzer.

Wird bei Personen angewendet, die sowohl horizontal als auch vertikal überschüssige Haut aufweisen. Sie kommt zum Einsatz, wenn die vordere Bauchwand in größerem Umfang erschlafft ist. Besonders geeignet ist sie für Menschen, die nach einer bariatrischen Operation stark abgenommen haben.

Für wen ist eine Bauchdeckenstraffung geeignet?

Die Bauchdeckenstraffung ist besonders für Menschen geeignet, die im Bauchbereich unter Lockerung, Erschlaffung und Formveränderungen leiden. Das betrifft meist Frauen nach einer Geburt, Personen, die stark abgenommen und dadurch ihre Hautelastizität verloren haben, oder Menschen, bei denen das Bauchgewebe mit dem Alter erschlafft ist. Der Eingriff bringt sowohl ästhetischen als auch funktionellen Nutzen, ist jedoch nicht für jeden geeignet.

Die folgenden Personen sind ideale Kandidaten für eine Bauchdeckenstraffung:

  • Personen, bei denen die Bauchhaut nach einer Gewichtsabnahme locker und erschlafft ist
  • Frauen mit auseinandergewichenen Bauchmuskeln und Hautüberschuss nach einer Geburt
  • Personen mit einem Body-Mass-Index im Normbereich, die nicht stark fettleibig sind
  • Personen, die die Nachsorgeanweisungen einhalten und regelmäßig zu den Kontrollen kommen können
  • Personen mit gutem allgemeinen Gesundheitszustand, die nicht rauchen oder das Rauchen vor der Operation aufgeben können

Bei bestehendem Kinderwunsch wird die Operation in der Regel auf die Zeit nach der Geburt verschoben. Für Personen mit schweren systemischen Erkrankungen oder mit Umständen, die die Heilung erschweren, kann der Eingriff ungeeignet sein; hier ist eine ärztliche Beurteilung erforderlich.

Wie lange dauert eine Bauchdeckenstraffung?

Die Operationsdauer liegt je nach durchgeführtem Eingriff zwischen 2 und 4 Stunden. Eine vollständige Bauchdeckenstraffung dauert in der Regel länger, eine Mini-Abdominoplastik ist schneller abgeschlossen. Nach der Operation bleibt die Patientin meist 1 Nacht im Krankenhaus.

Häufig gestellte Fragen zur Bauchdeckenstraffung (FAQ)

Ja, nach einer Bauchdeckenstraffung bleibt in der Regel eine horizontale Schnittnarbe zurück. Der Schnitt wird so geplant, dass er sich in der Bikinizone verbergen lässt. Je nach individueller Hautstruktur verblasst die Narbe mit der Zeit und wird weniger auffällig. Ein vollständiges Verschwinden ist nicht zu erwarten, mit regelmäßiger Pflege, Sonnenschutz und narbenreduzierenden Cremes lässt sie sich jedoch weniger sichtbar machen.